1989

Josef Polster übernimmt den Taktstock bei der Stadtkapelle Weil der Stadt. Beim ersten
Konzert „Mit Musik in den Frühling" sind die Zuhörer begeistert, welch anspruchsvolles
Programm er in nur drei Monaten einstudiert hat.
Die Jugendgruppe wird neu gegründet und begeistert ebenfalls beim Frühjahrskonzert
mit ihrem musikalischen Können unter der Leitung von Josef Polster. Bei einer Radtour
ins benachbarte Malmsheim und einem Grillfest lernen sich die Jugendlichen besser
kennen.
Beim „Tanz-Ball 89" wird die Stadthalle zu einem rauschenden Ballsaal. Das Publikum
belohnt die Show- und Tanzeinlagen der Künstler mit langanhaltendem Beifall.

 

 

 

1990

Für seine überaus erfolgreiche Arbeit mit der Stadtkapelle wird Dirigent Josef Polster von BM Hans-Josef Sträub beim Konzert zum Stadtmusikdirektor ernannt. Beim „Weiler Tag" spielt der MV auf der Landesgartenschau in Sindelfingen. Die Mitglieder der Jugendkapelle besuchen gemeinsam den Zirkus Krone. Zur Freizeit fahren sie nach Freiburg im Breisgau.
Anfang Juli fahren die Musiker der Stadtkapelle zu einem Gegenbesuch in die Stadt Wels in Oberösterreich. Sie werden vom Vorsitzenden des Musikvereins der Eisenbahner Wels empfangen. Im Anschluß daran gibt die Kapelle unter Leitung von Stadtmusikdirektor Josef Polster ein zweistündiges Platzkonzert in der Stadt. Die Offiziellen unter Führung von Albert Braun werden vom Welser Bürgermeister im Rathaus empfangen. In einem vollbesetzten Festzelt spielt die Stadtkapelle am darauffolgenden Sonntag ein dreistündiges Frühschoppenkonzert.
Beim Wertungsspiel in Rutesheim/Perouse erreicht die Jugendgruppe in der Stufe Leicht die Note „sehr gut".
Am 2. Adventssonntag gibt die Stadtkapelle in der Stadtkirche St. Peter und Paul ein anspruchsvolles Kirchenkonzert. Die Stücke sind auf die Vorweihnachtszeit abgestimmt und so erklingt die „Feuerwerksmusik" von Händel, die „Niederländische Rhapsodie", die „New Baroque Suite" und andere Kompositionen.

 

 

1991

Albert Braun wird als 1. Vorsitzender in seinem Amt bestätigt.
Die „Jugendgruppe 89" wirkt beim Frühjahrskonzert und beim Marktplatzfest mit.
Eine neue Jugendgruppe („Jugendgruppe 91") wird gegründet. Ihr gehören zunächst 16 Musiker an. Bei den Osterlehrgängen beteiligen sich 9 Jungmusiker am D1 Lehrgang. Mit einem konzertanten Programm trägt die Stadtkapelle zum Jubiläumsabend bei der
Orchesterverreinigung Horrheim bei. Die Stadtkapelle erspielt sich beim Kreisverbandsmusikfest in Gültstein mit dem Stück
„Plechtige Ouvertüre" und dem „Stundenchor" die Note „1. Rang mit Belobigung". Beim Straßenfest treten erstmals die „Kracherl Buam" mit ihren Oberkrainerklängen vor
Publikum auf. Sie erhalten viel Beifall. Im Oktober fährt der MV nach Laudenbach (Stadt Weikersheim) in den Main-Tauber-Kreis, der neuen Gemeinde des ehemaligen Stadtpfarrers Gebhard Ritter. Die Stadtkapelle umrahmt den Festgottesdienst in der Bergkirche. Nachmittags steht die Teilnahme an einer Kundgebung des katholischen Landvolkes zum Erntedankfest auf dem Programm. Zwischen den Rednern spielt die Kapelle einige Lieder. Die Herbstfreizeit der Bläserjugend findet in Nürnberg statt. Die Unterbringung erfolgt in der zur Jugendherberge umgebauten Kaiserburg. Neben den musikalischen Proben wurde eine Lebkuchenfirma, das Verkehrsmuseum und die Altstadt besichtigt.
Bei der Jahreshauptversammlung des Blasmusikverbandes Kreis Böblingen wird Josef Polster zum Kreisverbandsdirigenten gewählt.Nach einem Jahr Pause wird der „Ball 91" wieder durchgeführt. Für die Verdienste in seinen Ehrenämtern erhält Albert Braun von Stadtoberhaupt Hans-Josef Sträub die Landesehrennadel überreicht. Albert Braun ist Vorsitzender des MV, Siebenerrat bei der Narrenzunft „AHA", Vorstandsmitglied des Vereins für Hundefreunde und Schriftführer des Kreisverbandes der Blasmusikvereine.
In den Jahren 1991 bis 1995 erscheint jeweils zum Jahresende eine Vereinszeitung für alle Mitglieder der Stadtkapelle Weil der Stadt.