Kirchenkonzert 2018

Am Sonntag 16. Dezember 2018, dem dritten Advent, stimmt der Musikverein Stadtkapelle Weil der Stadt unter Leitung von Stadtmusikdirektor Markus Eichler wieder mit seinem traditionellen Kirchenkonzert auf die bevorstehende Weihnachtszeit ein. Beginn am ist um 18.00 Uhr in der katholischen Stadtkirche Sankt Peter und Paul, Einlass ab 17.15 Uhr. Der Eintritt ist wie immer frei. Spenden werden für gemeinnützige Zwecke und für die Jugendarbeit des Musikvereins verwendet.

Das Eröffnungsstück „Prayer and Jubilation“ des zeitgenössischen US-Komponisten James L. Hosay bringt die Zuhörer gleich zu Anfang in eine feierliche und besinnliche Stimmung. Der erste Teil ist ein langsames und fast meditatives Gebet, die Jubelfeier im zweiten Teil dagegen fröhlich und erhebend. Als Kontrast dazu folgt die berühmte „Wassermusik“, die Georg Friedrich Händel komponierte, um eine Lustfahrt des englischen Königs Georg I. im Jahr 1717 auf der Themse zu untermalen. Die fünf Sätze Alla Hornpipe, Bourreé, Air, Menuet und Allegro geben einen abwechslungsreichen Einblick in das Originalwerk.

Als Vermächtnis von Antoni Gaudí gilt das Stück „The Bells of Sagrada Familia“, das den gleichen Namen trägt wie die katholische Kirche im spanischen Barcelona. Antoni Gaudí begann den Bau dieses bis heute unvollendeten architektonischen Meisterwerks mit seinen charakteristischen Glockentürmen im Jahr 1882. Die sakrale Musik des Japaners Satoshi Yagisawa mit einprägendem Glockenklang beschreibt das Leben Jesu.

Sanftere Töne schlagen dann die Solistinnen Bettina Keck und Domenica Walter bei „Celtic Flutes“ an. Das Stück für zwei Querflöten und sinfonisches Blasorchester von Kurt Gäble zeichnet sich aus durch eingängige Melodien und eigenwillige Rhythmen der traditionellen Musik Irlands, Schottlands und der Bretagne. Thematisiert wird die Dramaturgie von Liebe und Leid, Freude und Hoffnung im menschlichen Leben.

Um KZ-Überlebende des Zweiten Weltkriegs geht es bei „Highlights from Exodus“. Im Monumentalfilm von 1960 sind historische Ereignisse mit fiktiven Handlungssträngen gemischt. Erzählt wird, wie Juden im Jahr 1947 vom Internierungslager in Zypern mit dem Schiff „Exodus“ nach Palästina gebracht werden und dort die letzten Monate der britischen Mandatszeit vor der Staatsgründung Israels erleben. Den Soundtrack komponierte Ernest Gold, Alfred Reed arrangierte daraus ein eindrucksvolles Medley für Blasorchester.

Sein ganzes Können zeigt der Musikverein Stadtkapelle Weil der Stadt schließlich mit einem anspruchsvollen Medley zum Musical „Das Phantom der Oper“ von Andrew Lloyd Webber. Mittelpunkt der Handlung ist ein entstelltes Musikgenie, das maskiert in den Katakomben der Pariser Oper lebt und sich in eine junge Sängerin verliebt. Das Arrangement von Johan de Meij umfasst Melodien wie Angel of Music, The Music of the Night, Notes, Think of Me, All I Ask of You, The Phantom of the Opera und Wishing you Were Somehow Here Again. Abgerundet wird das stimmungsvolle Kirchenkonzert mit dem gemeinsam gesungenen Adventslied „Macht hoch die Tür.“